Bella Italia – schönes Italien

Bella Italia – schönes Italien

Großartige Landschaften, unermessliche Kulturschätze, italienische Küche und aufregende Städte – und das ist immer noch nicht alles, will man Italien gerecht werden.
Bereits der Norden von Italien zeigt eine landschaftliche Vielfalt auf relativ kleinem Raum. Die schroffen Gipfel der Dolomiten mit urigen Bergdörfern. Wanderer und Wintersportler haben hier fast das gesamte Jahr hindurch Saison in der Fels- und Eisregion der Gletscher von Südtirol. Den Kulturinteressierte zieht es hingegen eher in die Provinzhauptstadt Bozen mit der ältesten Hallenkirche Italiens und der schmucken Altstadt mit den gotischen Bürgerhäusern. Oder man nimmt sich Zeit für einen Besuch der Sehenswürdigkeiten von Brixen mit der Burg Runkelstein und dem beeindruckenden Deckenmalereien im Dom von Brixen.

Nach Süden hin ziehen sich Weinreben an den warmen Gebirghängen empor. Ganz berühmt sind die Weine – die Traminer und Gewürztraminer – aus dem Etschtal. Das milde Klima an den Südhängen sorgt für eine gute Ernte und einen gehaltvollen Weißwein. Zu Füssen der Hänge liegt der Kurort Meran. Seit dem 19. Jahrhundert kommen Kurgäste und Erholungssuchende aus aller Welt hierher und lassen es sich in dem meditarranen Flair gutgehen.

Weiter südlich stürzen die Berghänge steil ab zu den Ufern des Gardasees und bilden eine einzigartige Verbindung von der kargen und schroffen Bergwelt zu den mediterranen Regionen.
Eines der berühmtesten Stückchen Italiens ist die Toscana. Sie erstreckt sich von den Marmor-Steinbrüchen bei Carrara im Norden bis in die Küstenregion von Maremma. Hier liegt auch Florenz, das Machtzentrum des Mittelalters. Die Familie Medici, Herzöge und Künstler wie z.B. Michelangelo und Leonardo da Vinci sind eng mit dieser Region und den Städten Florenz, Siena und Pisa verbunden. Kaum eine andere Stadt auf der Welt beherbergt in seinen Mauern so viele Sehenswürdigkeiten, Museen und Kunstwerke wie Florenz. Der berühmte Dom Santa Maria del Fiore, die Pfarrkirche Basilica di San Lorenzo, der Palazzo Vecchio, der gewaltigen Renaissance-Palast Palazzo Pitti und nicht zuletzt die Uffizien mit weltberühmten Malereien sind die herausragenden Kostbarkeiten. Daneben bietet das moderne Florenz aber auch Unterhaltung und Abwechslung für alle Altersklassen. Siena macht jedes Jahr von sich Reden, das härteste Pferderennen zweimal im Jahr startet. Es gehört zur Tradition, dass die einzelnen Stadtteile dabei gegeneinander antreten.

Viel beschaulicher geht es dagegen an den weitläufigen Stränden der Toscana zu mit entspannten Badetagen und auf den zahlreichen Weingütern auf den sanften Hügeln der Toscana.
Das Landesinnere wird von Nord nach Süd von den Bergen des Apennin Gebirges, bzw. der Abruzzen durchzogen. Duftende Oleanderbüsche, Pinienwälder und jahrhundertealte Hirtenpfade sind ideal für Wanderungen oder kurze Spaziergänge.

Ein vollständiges Bild von Italien erhält man aber erst durch die Städte und ganz besonders durch Italiens Hauptstadt Rom. Rechts und links vom Tiber liegt die quirlige Metropole, die angefüllt ist mit Sehenswürdigkeiten und historischen Schauplätzen. Das Pantheon, das Kolosseum, der Trevi Brunnen und mittendrin der Vatikanstaat mit deinen Kunstschätzen und dem mächtigen Petersdom. Tagsüber fällt die Entscheidung schwer, was man zuerst besichtigen möchte und am Abend hat man die Qual der Wahl zwischen unzähligen Bars, Restaurants und gemütlichen Tavernen.

Und weiter geht es nach Süden und in das temperamentvolle und chaotische Neapel. In dem engen Gassengewirr tauchen plötzlich pompöse Paläste auf, erwarten den Besucher Theater und Museen, Antiquitäten-Läden und dann wieder lauschige Plätzchen und gemütliche Straßencafés. Südlich von Neapel an den Hängen des Vesuvs erlebt man lebendige Geschichte mit den beiden Kulturstätten Pompeji und Herculaneum.

Und dann beginnt die absolut schönste Küste Italiens, die Costiera Amalfitana ausgehend von Sorrent bis an den Golf von Salerno. Atemberaubende Ausblicke eröffnen sich nach jeder Kurve der kurvenreichen Küstenstraße über Amalfi und den bildschönen Ort Positano bis man dann Salerno erreicht. Neben allen Sehenswürdigkeiten, die die kleinen Orte, die sich an die steilen Berghänge schmiegen zu bieten haben, ist allein die Straße schon eine Sehenswürdigkeit für sich.
Zu den Sehenswürdigkeiten Italiens gehören auch die Hochebenen und das schroffe Kalksteinmassiv Kalabriens in der italienischen Stiefelspitze und genauso die lange Liste der imposanten Bauten und zahlreichen griechischen Tempeln auf Sizilien. Der markanteste Punkt der Insel ist der Ätna mit einer Höhe von 3345 Metern. Eine kleine Rauchwolke hängt konstant über seiner Gipfelspitze und kündet davon, dass der Vulkan noch lange nicht erloschen ist.

Italien angefüllt mit Naturschönheiten und zahlreichen unermesslichen Kunstschätzen bietet für jede Altersgruppe und zu jeder Jahreszeit ein attraktives Reiseziel.