Das Wattenmeer

Wattenmeer bei Ebbe, Muscheln / fotoquique/depositphotos.com

Bei dem etwa 9000km² großen Wattenmeer der Nordsee handelt es sich um das größte Wattenmeer der Welt. Im Jahre 2009 wurde es sogar teilweise zum
UNESCO-Weltnaturerbe gekürt. Nahezu das gesamte Wattenmeer steht unter Naturschutz und ist auf deutscher Fläche sogar als Nationalpark geschützt.

Es unterliegt zudem einer Reihe internationaler Schutzabkommen um die Einzigartigkeit des Wattenmeers zu wahren. Hintergrund der diversen Naturschutzmaßnahmen war die seit Mitte des 20. Jahrhunderts immer stärker werdende Bedrohung des Ökosystems durch menschliche Nutzungen wie Tourismus, Fischerei und Schifffahrt, wobei sich der Fischfang als eine der stärksten Belastungen für das Ökosystem Wattenmeer herausgestellt hat.

Es gilt durch seine Lage und die schnell wechselnden Wetterlagen als ein äußerst anspruchsvolles Seegebiet. Das Wattenmeer der Nordsee ist das größte zusammenhängende Feuchtgebiet und gilt zahlreichen Tieren als Rastplatz und Nahrungsquelle und zudem als Lebensraum für eine Vielzahl an Pflanzen.

Dieser Lebensraum ist ein sehr dynamischer, denn zweimal am Tag wird das Watt während des Hochwasser überflutet und fällt anschließend bei Niedrigwasser wieder trocken. Der Zeitraum zwischen Hoch- und Niedrigwasser beträgt im Schnitt 6 Stunden und ein paar wenige Minuten.

Man kann das Wattenmeer auf unterschiedlichste Weise kennenlernen. Wattwanderungen sind nur eine der vielfältigen Möglichkeiten. Umfangreiche Informationen rund um das Thema Nationalpark Wattenmeer kann man sich zum Beispiel im Nationalparkhaus Museum Fedderwardersiel einholen.

Das Wattenmeer hat aber auch noch eine Menge an anderen Freizeitangeboten zu bieten wie etwa die Nationalpark Erlebnisstation am Jadebusen oder den Salzwiesen-Erlebnispfad Sehestedt.