Portofino

Stadt Portofino, Ligurien, Italien / monticello / depostiphotos.com

Italien ist natürlich für viele Menschen ein Symbol für den Urlaub am Mittelmeer geworden. Und besonders die kleine Gemeinde Portofinio erfreut sich einer großen Beliebtheit. Das malerische Städtchen in Ligurien sorgt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten dafür, dass der Tourismus weiterhin das große Zugpferd der Region bleiben kann.

Die Geschichte von Portofino

Für Urlauber gibt es in Portofinio natürlich sehr viel zu entdecken. Zahlreiche Bauwerke zeugen von der Vergangenheit des Ortes, und von der vergangenen Lebensweise der dort lebenden Menschen. Dabei stellt man sich dennoch die Frage, wie ein solch kleiner Ort für ein solch großes Aufsehen sorgen kann. Im Jahr 2013 wurden noch weniger als 500 Einwohner gezählt, die auf einer Fläche von etwa zwei Quadratkilometern wohnen. Eine echte Sehenswürdigkeit ist aber bereits die so malerische Lage direkt am Golfo del Tigullio. Eine kleine Bucht schmückt die geschützte Stelle, und sorgt damit zugleich dafür, dass es viele schöne Möglichkeiten gibt, um direkt in die Fluten zu steigen. Geographisch ist zudem die Nähe zur Stadt Genua bedeutend, die in etwa 35 Kilometer Entfernung liegt. Die Anbindungen dorthin führen aber meist über kleine Sträßchen, an denen schwerlich zwei Fahrzeuge aneinander vorbeifahren können. Portofino verfügt zudem über einen kleinen Naturhafen, der nicht zuletzt dafür verantwortlich war, dass sich zahlreiche Prominente dafür entschieden haben, einen Wohnsitz zu errichten. Die Zeiten, in denen das so beschauliche Portofino zum Vorort von Hollywood wurde, sind aber längst vorbei. Dennoch lässt sich noch heute an vielen Stellen erkennen, dass bereits Stars wie Frank Sinatra oder Elizabeth Taylor den Weg dorthin auf sich genommen haben. Viele Sehenswürdigkeiten werden daher auch durch die zum Teil schon historischen und luxuriösen Anwesen verkörpert. Man könnte fast sagen, es ist ein Glanz alter Tage, der von den historischen Bauten zu wehen scheint, die auch schon als Kulisse für namhafte Hollywood Produktionen gedient haben.

Kultur in der Region:

Auf der anderen Seite ist es aber auch die Kultur, die für weitere Sehenswürdigkeiten in Portofino sorgt. Dabei wäre unter anderem die kulinarische Seite zu nennen, die in Ligurien ohnehin sehr groß geschrieben wird. Gerne besteht ein Menü aus zehn bis zwanzig winzigen Gängen, bei denen den Gästen die Köstlichkeiten der Region vorgeführt werden. Auf der anderen Seite gibt es in Portofinio die Chiesa di San Giorgo zu entdecken. Diese Kirche ist ein historisches Bauwerk, dass leider im zweiten Weltkrieg ganz und gar zerstört wurde. In den 1950er Jahren folgte dann der Wiederaufbau des Gebäudes, das inzwischen ebenfalls einen ganz wichtigen Teil dazu beiträgt, dass der kleine Ort seine typische und ursprüngliche Schönheit wieder erlangt hat. Daneben wäre hier auch die Chiesa di San Martino zu nennen, eine Kirche, die wohl im 12. Jahrhundert errichtet wurde. Der romanische Baustil zeugt noch von Einflüssen, die zu dieser Zeit vor allem in der südlichen Toskana sehr weit verbreitet waren.

Das Castello Brown:

Auf eine ganz besondere Historie kann das Castello Brown zurückblicken, das ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten in Portofino zählt, die auf jeden Fall besichtigt werden müssen. Im 14. Jahrhundert war der Bau abgeschlossen, und von dort an wurde die Festung zum Schutz des Ortes verwendet. Später erfolgte dann der Umbau, sodass das Castello in den letzten 200 Jahren überwiegend als Privatvilla genutzt wurde. Die Gemeinde hat nun einen sehr schönen Platz darin gefunden, um in einer kleinen Ausstellung näher auf die Geschichte des Ortes einzugehen, und auch den Touristen weitere Hintergründe zu liefern. Ein Blick in dieses kleine Heimatmuseum ist auf jeden Fall zu empfehlen, da gleichzeitig auch ein Blick in die prächtige Villa möglich ist.

Die beste Reisezeit in Portofino:

Auch in Ligurien stellt man sich natürlich vor der Reise die Frage, wann denn nun die beste Zeit dafür ist. Dabei ist es das besonders maritime Klima, das für den besonderen Charakter verantwortlich ist. In den Wintermonaten ist es aber trotzdem definitiv nicht zu empfehlen, den Urlaub als Badeurlaub zu betrachten. Die Temperaturen schwanken dabei stets in einem Bereich zwischen fünf und zehn Grad. Dennoch kann natürlich auch im Winter ein schöner Einblick in die Kultur gewonnen werden, und auch in den Unterkünften bietet sich dann genug platz. Deutlich wärmer ist es dagegen im Sommer, wo die Temperaturen sehr häufig in einem Bereich von 25 Grad liegen. Die Niederschläge bleiben dabei stets auf einem recht niedrigen Niveau, sodass gerade der Sommerurlaub in Portofino und der Region sehr gut verbracht werden kann. Wer sich dagegen abseits der Massen die Sehenswürdigkeiten noch etwas genauer ansehen möchte, der kann dabei auch sehr gut auf die kältere Zeit zurückgreifen.