Sevilla

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Sevilla am Fluss Gualdalquivir gelegen, ist die Hauptstadt von Andalusien und mit ihren etwa 700.000 Einwohnern, die viertgrößte Stadt von Spanien.
Der ruhige Fluss teilt die Stadt in die Orte Sevilla und Triana.

Geschichte:
Nach einer uralten Legende soll Sevilla von Herkules gegründet worden sein. Zu Zeiten der Römer war die Stadt unter den Namen Hispalis bekannt.
Die große Blütezeit erlebte die Region erst nach der Entdeckung von Amerika.

Sehenswürdigkeiten:
Es ist erwähnenswert, dass die meisten Sehenswürdigkeiten, die sich im Zentrum von Sevilla befinden, am günstigsten zu Fuß zu erreichen sind.
Einen wunderbaren Ausblick auf die Altstadt hat der Besucher zwischen den Brücken von San Telmo und Tirana.

Parque Maria Luisa:
Im Jahre 1893 wurde der Park von einer Infantin an Sevilla übereignet und beherbergt das Archäologische Museum sowie das Museum der Volkskunst.

Kathedrale von Sevilla:
Das sakrale Gebäude hat eine bewegte Geschichte zu verzeichnen und wurde in früher Zeit als drittgrößte Kirche genannt und war ursprünglich eine Moschee.
Im Jahre 1218 wurde das Gotteshaus zur Kathedrale geweiht und beherbergt viele weltbekannte Gemälde von Murillo, Vazquez und Zurbaràn.
Ein besonderes Highlight ist der goldene Hauptaltar, so dass ein Besuch dieser einmaligen Kirche sehr zu empfehlen ist.
Das Symbol von Sevilla ist der heutige Glockenturm der Kathedrale, der ursprünglich als Minarett ein Teil der Hauptmoschee war.
Wenn der Besucher den Endpunkt des Glockenturms nach dem Aufstieg von Stufen über 35 Rampen erreicht hat, kann er eine unvergessliche Aussicht über Sevilla genießen.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Palast „Real Alcàzar“, der im frühen 10. Jahrhundert im maurischen Stil erbaut wurde.
Noch heute ist der Palast das Domizil des Königs , wenn sich dieser in Sevilla aufhält.
Die Öffnungszeiten sind in den Monaten von April bis September, montags bis samstags von 9:30 bis 18:00 Uhr und sonntags von 9:30 bis 14:30 Uhr.
Bei dem Besuch einer der besonderen Sehenswürdigkeiten des „Real Alcàzar“ an Sonntagen, muss mit langen Schlangen an den Kassen gerechnet werden.

Plaza de Toros:
Die Stierkampfarena, die auch „La Real Maestranza“ genannt wird, gehört zu den bekanntesten Stierkampfarenen weltweit, wobei die Stierkämpfe an besonderen kirchlichen Feiertagen stattfinden.
Innerhalb der Anlage befindet sich ein Stierkampfmuseum und der Besucher auf den Spuren der Geschichte des Stierkampfes wandeln kann.

Plaza de Espàna:
Der gesamte Platz, der bereits im Jahre 1929 anlässlich der berühmten Ibero-Amerikanischen Ausstellung ein besonderes Bauwerk war, wurde 2007 komplett renoviert und ist mit seinen Brücken, Säulengalerien und Türmen besonders sehenswert.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Museen, das „Archäologische Museum der Provinz“, das „Museum der Volkskunst“, das „Museum der Schönen Künste“ und weitere.
Das letztere Museum, das ein ehemaliges Kloster ist, beherbergt Bilder von Murillo, El Greco, Velàzquez und Zurbaran.
Die Innenhöfe sind ein angenehmer Ruheplatz nach einem ausgedehnten Stadtbummel durch die alten Gassen.

Es hätte den Rahmen gesprengt, alle Sehenswürdigkeiten und Schönheiten von Sevilla zu schildern, deswegen konnten nur einige genannt werden.

Veranstaltungen:
In der Karwoche findet in jedem Jahr die „Semana Santa“, ein Umzug mit historischen Gewändern statt.
Dabei wird der Kreuzweg und die Leidensgeschichte Jesu dargestellt.
Durch die Enge der Gassen müssen die Träger teilweise die Figuren auf dem Kopf tragen.
Erwähnenswert wäre noch das „Sevillanische Volksfest“, das sich einer großen Beliebtheit erfreut und in den Zelten der weltberühmte Flamenco getanzt wird.

Einkaufsmöglichkeiten:
Eine große Anzahl von Geschäften haben in der Mittagszeit bis zum Nachmittag geschlossen, aber dafür in den Abendstunden lange geöffnet.
Die bei Einheimischen und Gästen beliebteste Einkaufsstraße ist die Calle Sierpes mit Geschäften von internationalem Flair.
Auch mehrere Kaufhäuser laden zu einem Besuch ein.